Was sind Zahnimplantate?
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert wird und dort als Fundament für eine Zahnkrone, eine Brücke oder eine Prothese dient. Der Implantatkörper besteht in der Regel aus Titan oder aus Keramik und wird im Zuge eines chirurgischen Eingriffs in den Knochen eingesetzt. Nach dem Einheilen sitzt darauf ein sogenanntes Abutment, das Implantat und Zahnersatz miteinander verbindet.
In Deutschland zählt die Implantologie inzwischen zu den etablierten Verfahren des Zahnersatzes. Fehlen ein oder mehrere Zähne, ersetzt ein Implantat die natürliche Zahnwurzel, ohne dass benachbarte, gesunde Zähne wie bei einer Brücke beschliffen werden müssen. Das macht das Verfahren für viele Patienten attraktiv, auch wenn der Eingriff planvoller und meist teurer ist als klassischer Zahnersatz. Einen Überblick über alle Formen von Zahnersatz und deren Festzuschuss finden Sie auf unserer Seite zu Zahnersatz.