FAQ: Häufige Fragen zum Thema Sinuslift und Knochenaufbau
Wann ist ein Sinuslift notwendig?
Ein Sinuslift ist immer dann erforderlich, wenn im Seitenzahnbereich des Oberkiefers nicht genug Knochenhöhe vorhanden ist, um ein Implantat sicher zu verankern. Dies geschieht oft durch Knochenrückgang nach langem Zahnverlust oder durch eine anatomisch sehr tief liegende Kieferhöhle.
Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Sinuslift?
Beim internen Sinuslift wird der Knochen direkt durch den Bohrkanal des Implantats angehoben, was sehr schonend ist. Der externe Sinuslift erfolgt über ein seitliches Fenster im Kieferknochen und wird angewendet, wenn deutlich mehr Knochenmaterial aufgebaut werden muss.
Verursacht ein Sinuslift Schmerzen?
Der Eingriff selbst findet unter lokaler Betäubung oder Dämmerschlaf statt und ist schmerzfrei. Nach der Operation können leichte Schmerzen und Schwellungen auftreten, die sich gut mit gängigen Medikamenten behandeln lassen.
Wie lange dauert die Einheilzeit nach einem Sinuslift?
Je nach verwendetem Material und individueller Heilung dauert es etwa 3 bis 6 Monate, bis der Knochen stabil genug für die volle Belastung durch ein Implantat ist.
Welches Knochenersatzmaterial wird verwendet?
Es können körpereigene Knochenspäne, gewonnen aus dem Kiefer, oder hochmoderne Knochenersatzmaterialien tierischen oder synthetischen Ursprungs verwendet werden. Diese dienen als Leitschiene für das Einwachsen von neuem, eigenem Knochen.
Darf man nach einem Sinuslift die Nase putzen?
In den ersten zwei Wochen nach dem Eingriff sollte man auf starkes Schneuzen verzichten, um keinen Druck auf die Kieferhöhle und das frisch eingebrachte Material auszuüben. Vorsichtiges Abtupfen ist erlaubt.
Was kostet ein Sinuslift?
Die Kosten variieren je nach Aufwand (intern vs. extern) und verwendetem Material. Da es sich meist um eine Privatleistung im Rahmen einer Implantation handelt, wird vorab ein detaillierter Heil- und Kostenplan erstellt.
Wie lange dauert der Eingriff?
Ein Sinuslift dauert je nach Methode zwischen 30 und 90 Minuten. In der Regel kann der Patient die Praxis kurz nach dem Eingriff wieder verlassen.