Häufige Fragen
Wofür steht die Abkürzung MKG?
MKG steht für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die vollständige Berufsbezeichnung lautet Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
Was ist MKG-Chirurgie?
Das medizinische Fachgebiet, das Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Tumoren im Bereich von Mund, Kiefer und Gesicht operativ behandelt. Es verbindet Zahnmedizin und Humanmedizin.
Was macht ein MKG-Chirurg?
Er operiert Kieferfehlstellungen, versorgt Gesichts- und Kieferbrüche, entfernt Tumoren, behandelt Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, setzt Implantate bei schwierigen Knochenverhältnissen und behandelt schwere Entzündungen im Kopf-Hals-Bereich.
Was ist der Unterschied zwischen MKG-Chirurg und Oralchirurg?
Der MKG-Chirurg hat Zahnmedizin und Humanmedizin studiert und darf im gesamten Gesichtsschädel operieren. Der Oralchirurg ist Fachzahnarzt und operiert innerhalb der Mundhöhle und des Kiefers.
Wie lange dauert die Ausbildung zum MKG-Chirurgen?
Insgesamt meist zwölf bis fünfzehn Jahre: Studium der Zahnmedizin, Studium der Humanmedizin und anschließend rund fünf Jahre Facharztweiterbildung.
Was bedeutet maxillofaziale Chirurgie?
Das ist der internationale Begriff für dasselbe Fachgebiet, abgeleitet von maxilla für Oberkiefer und facies für Gesicht.
Übernimmt die Krankenkasse eine MKG-Operation?
Medizinisch notwendige Eingriffe – Frakturen, Tumoren, Fehlbildungen, funktionell begründete Kieferverlagerungen – werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Rein ästhetisch motivierte Eingriffe nicht.
Brauche ich eine Überweisung zum MKG-Chirurgen?
In der Regel ja, meist vom Zahnarzt, Kieferorthopäden oder Hausarzt. Die Überweisung sorgt außerdem dafür, dass Befunde und Bildgebung vorliegen.
Fachlich geprüft: Dieser Beitrag ist vor Veröffentlichung von einer Ärztin oder einem Arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie aus dem Netzwerk der Leading Implant Centers gegenzulesen und mit Name, Fachtitel und Prüfdatum zu kennzeichnen.